Wie wir entstanden sind


 

Die Geschichte des Stammes Gräfin Emma von Lesum begann am 5. Februar 2003, als unser Gründer "Frosch" gemeinsam mit Nils Göbel die erste Gruppenstunde in der Martin-Luther-Gemeinde veranstalteten. Die beiden kamen aus dem Stamm Edelweißpiraten im Bremer Viertel und wollten die christliche Pfadfinderarbeit nach Findorff bringen. Neben der ersten Sippe Unsichtbarer Salamander entstanden schnell zwei weitere Gruppen: Die Meute Listiger Lurch, die sich an jüngere Kinder richtete und die Sippe Perleidechse, die den Gruppenleitern einen gemeinsamen Rahmen gab.

Nachdem sich der Gau Bremen wegen seiner Größe teilte und sich die bremische Pfadfinderschaft neu finden musste, organisierten wir das erste Musische Wochenende, das das Singelager des alten Gaus ablösen sollte. Auf diesem Lager wurde der Neuanfang Martin-Luther-Gemeinde nun offiziell zur Siedlung Gräfin Emma von Lesum.

Der Name war gewählt worden, weil der an unsere Gemeinde angrenzende Bürgerpark, in dem besonders im Sommer die Gruppenstunden oft stattfinden, auf diese hochmittelalterliche Heilige zurückgeht.

Im Jahr 2009 übernahm Jorit Thoren Göbel die Siedlungsführung und initierte die Schaffung des Siedlungsbanners, welches Gräfin Emma zeigt, wie sie in der Bremer Propsteikirche dargestellt ist. Darüber hinaus wurde die Siedlung offiziell vom Gau als Stamm aufgenommen.

Der Neuanfang Walle, der es wegen mangelnder Mitgliederzahl nicht schaffte, eine zukunftsfähige Struktur zu bilden, schloss sich dem Stamm als Trupp wenig später an.

2011 übernahm Eva Malou Panksy, die bereits viele Jahre als Stellvertretende Siedlungs- und Stammesführerin gewirkt hatte, die Leitung des Stammes, wurde jedoch nach wenigen Monaten abgelöst durch Marieke Haberland und Philine Hetzer, die sich dieses Amt teilten. Auch sie amtierten nur ein halbes Jahr, bis schließlich Christina Lenz 2013 gewählt wurde. Ihr folgte Ende 2016 Lucca Röckemann als Stammesführer.

Neben den üblichen Pfadfinderaktionen nimmt unser Stamm seit 2004 regelmäßig an den Bundeslagern der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands teil. Hier ist besonders das Bundeslager 2016 zu erwähnen, wo wir mit unserer Großbaute den ersten Platz beim dort stattfindenden Baumeisterwettbewerb errangen.

Eine weitere Tradition des Stammes ist die Waldweihnacht, die ebenfalls seit 2004 existiert. Seit 2009 werden diese Lager unter ein bestimmtes Motto gestellt, das die Teilnehmer in ein bestimmtes Land entführt. So waren schon Schweden, Großbritannien, Amerika und der Alte Orient Gastgeberländer des Programms.